Akkumulatoren kommen grundsätzlich überall dort zum Einsatz, wo ein netzunabhängiger Betrieb von elektrischen oder elektronischen Geräten erforderlich ist.
Wiederaufladbare Batterien werden seit vielen Jahren vorwiegend als Energielieferant des Starters im Auto verwendet. Weitere beliebte Anwendungen sind portable Geräte, leichte Fahrzeuge (motorisierte Rollstühle, Golf-Autos, Elektro-Fahräder, elektrische Gabelstabler), Werkzeuge und Geräte für eine unterbrechungsfreie Spannungsversorgung. Immer häufigere Anwendung finden Akkus in Hybridfahrzeugen und Elektromobilen. Diese Technologien sind es auch, die die Akku-Forschung immer weiter voran treibt, so dass bei neuen Akkus die Kosten und Gewicht gesenkt und zugleich die Lebenszeit verlängert werden.
Im Gegensatz zu NICHT-wiederaufladbaren Batterien (Primärzellen), müssen wiederaufladbare Batterien geladen werden, bevor sie benutzt werden können. Dies ist noch ein Grund weshalb viele Nutzer normale Batterien kaufen, da sie sie sofort verwenden möchten. Doch es werden mittlerweile Akkumulatoren mit nur geringer Selbstentladung (z. B. NiMH Akkumulatoren) hergestellt, die schon beim Kauf zu 70% geladen sind. Sie können nach dem Kauf sofort zum Einsatz kommen und später wieder geladen werden.
Ein recht Interessantes Einsatzgebiet mit viel Wachstumspotenzial ist die sogenannte Grid-Energie-Storage. Hier werden Akkus verwendet, um "Spitzen" bei der Erzeugung von Strom aufzufangen. Die gespeicherte Energie wird in dringenden Fällen wieder ins Stromnetz gespeist. Dies kommt vorallem Stromerzeugern aus erneuerbaren Energie, wie zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen zugute, die nur am Tage Strom produzieren können.