Wird eine Spannung an die Elektroden eines Akkus angelegt, so spricht man vom Laden. Bei diesem Vorgang gibt das positive aktive Material in einer Oxidation Elektronen ab, wobei das negative aktive Material in einer Reduktion die Elektronen aufnimmt. Die Wanderung der Elektronen stellt somit den Stromfluss dar. Die Elektrolyte, durch denen sich die Elektronen bewegen dienen dabei als einfacher Puffer (siehe Lithium-Ionen Akku und Nickel-Cadmium Akku) oder als aktives Element einer elektrochemischen Reaktion (siehe Bleiakku).
Handelsübliche Akkus werden durch normalen Netzstrom mit Hilfe von Adapter-Einheiten geladen. Die meisten Ladegeräte benötigen mehrere Stunden zum Laden während aber die Akkus selbst häufig viel schneller geladen werden könnten! Duracell und Rayovac verkaufen aber mittlerweile Ladegeräte, die AA- und AAA-NiMH-Akkus in gerade einmal 15 Minuten laden können. Entergizer verkauft sogar Geräte, womit C- und D-Akkus bis hin zu 9V NiMH Akkus in dieser kurzen Zeit geladen werden können. Allerdings sollte der Nutzer solcher Ladegeräte bedenkten, dass solche schnellen Ladezeiten auf Kosten der Haltbarkeit der Akkus geht.
Einer der am häufigsten gemachten Fehler ist das Laden von nicht-wiederaufladbaren Batterien. Bei diesem Vorgang kann es sogar zu einer Explosion der Batterie kommen.
Eine Besonderheit stellt das Laden von Redox-Flow-Batterien. Bei diesem Akku-Typ wird die Energie in energiespeichernden Elektrolyten gespeichert. Aus diesem Grund brauch eine entladende Batterie nicht ausgetauscht werden sondern kann durch ein Ersetzen der Elektrolyte wieder aufgeladen werden.
In den Herstellerangaben der Batterien wird oft von einem VPC-Wert gesprochen. Diese Einheit steht für "Volts per Cell" und gibt die Spannung an, die zum Laden der Sekundärzellen benötigt wird. Beispielsweise benötigt eine 12 Volt Batterie (mit 6 Sekundärzellen mit jeweils 2 Volt) mit einem VPC von 2,3 eine Ladespannung von 13,8 V, die an den Elektroden angelegt werden muss.